Auch in Alicantes Viertel Santa Cruz ist Ostern im Zeichen der Coronavirus-Krise nicht mehr das, was es einmal war. Foto: Ángel García

Ohne Plan zurück ins Leben

Madrid – sk. Spanien findet langsam den Weg aus der Corona-Krise. Das Land hat am Mittwoch zwar 757 ...

Madrid – sk. Spanien findet langsam den Weg aus der Corona-Krise. Das Land hat am Mittwoch zwar 757 Tote in 24 Stunden zu beklagen und damit wieder etwas mehr als am Wochenende, aber die Zahl der Coronavirusopfer bleibt deutlich unter 800 und beläuft sich auf insgesamt 14.555. Am Mittwochmorgen erfasste das Gesundheitsministerium 146.690 Infizierte, womit die Ansteckungsrate deutlich unter fünf Prozent liegt und die Zahl der Gesundgeschriebenen inzwischen 48.021 erreicht. Diese Zahlen sind gut, sie spiegeln eine Stabilisierung der Lage wider, aber noch keine Entspannung. Auch wenn Spanien den Höhepunkt der Ansteckungswelle vor Augen hat, kommen noch harte Tage und Wochen auf das Land zu. Deshalb verlängert die Regierung die Ausgehbeschränkungen abermals. Das Parlament beschließt am Donnerstag zum zweiten Mal eine Verlängerung des Notstandsdekrets um weitere 14 Tage und damit bis zum 26. April. Diese Auflagen sehen praktisch eine Quarantäne in den eigenen vier Wänden vor und beschränken das Verlassen des Hauses auf die bekannten Ausnahmen wie Einkäufe im Supermarkt und Fahrten zur Arbeit, Arzt oder Apotheke – und das in der Regel allein. Daran ändert sich nach bisherigem Stand nichts – auch wenn die Regierung danach eine langsame Rückkehr zur Normalität in Aussicht stellt.

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