Oströmer weit im Westen

Elda – mar. Ein paar verschrumpelte Bleigewichte, nicht größer als ein Daumennagel, machten Archäolo...

Elda – mar. Ein paar verschrumpelte Bleigewichte, nicht größer als ein Daumennagel, machten Archäologen stutzig, die seit 25 Jahren in der Ausgrabungsstätte El Monastil in Elda eine ibero-römische Siedlung untersuchen, deren Ursprünge bis ins 5. Jahrhundert vor Christus zurückreichen. Zusätzlich fand man Gegenstände, die nur liturgischen Verwendungen ab dem 6. Jahrhundert zurechenbar seien und die vom gänzlich anderen Ende Europas bekannt waren. Die Erklärung: In der Siedlung stand ein Kloster der Byzantiner, wahrscheinlich das älteste auf spanischem Boden. Eine Sensation, die von Forschern der Uni Alicante, dem Archäologiemuseum Marq sowie den Stadtarchäologen mittlerweile als Tatsache anerkannt ist. Doch Byzanz bezeichnete bekanntlich das Oströmische Reich, was machten die Byzantiner also so weit im Westen?

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