Elf Pferde ohne Stalldach

Jesús Pobre – se. „Alles, was ich in 15 Jahren aufgebaut hatte, ist dem Erdboden gleich gemacht und ...

Jesús Pobre – se. „Alles, was ich in 15 Jahren aufgebaut hatte, ist dem Erdboden gleich gemacht und jetzt muss ich es irgendwie in wenigen Wochen wiederherstellen!“ Janet Welsh ist entmutigt. Sie hat einen Pferdehof auf einem entlegenen Grundstück in Jesús Pobre. Kein Schmuckstück. Das beste Gebäude ist der Stall, sonst besteht die Anlage aus hölzernen Unterständen und Wellblechhütten. Doch sie erfüllten ihren Zweck. „Ich habe zwei eigene Pferde und betreue drei herrenlose. Um Geld für den Unterhalt aufzubringen, stelle ich kostenlos sechs Pferde von Freunden ein. Im Gegenzug kommen sie für die Futter- und Arztkosten meiner Tiere mit auf.“ Das Arrangement funktionierte perfekt bis zur Sturmnacht am 19. Januar. Sie wurde für die Engländerin, die in einem Wohnwagen auf dem Grundstück lebt, zum Albtraum. „Bäume fielen um, die Grundstücksmauer stürzte ein, Unterstände brachen zusammen, eine Wellblechhütte fiel um, flog weiter und knallte gegen einen Wagen – und dann flog das Stalldach weg.“ Die Pferde galoppierten in Panik weg und Welsh rannte hinterher. Ihren Hund Buddy sperrte sie zur Sicherheit im Wohnwagen ein. Doch den traf ein Dachstück, machte ein Fenster kaputt und verletzte Buddy am Bein.

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