„Maldito plástico“: Das Wasser ist nur zu erahnen. Foto: Greenpeace

Reinigung der „verfluchten“ Mündung

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Guardamar – sw. Zum Tag des Wassers ging es in Guardamar nicht ums Flusswasser des Segura, sondern um die Decke aus Müll darauf. „Maldito plástico“, „verfluchtes Plastik“, nannte Greenpeace die Aktion am Strand Tossals, wobei am Sonntag 500 Menschen 18.000 Liter Reste sammelten. Mit einem Video der verunreinigten Mündung hatte Greenpeace dem Ort 2017 unrühmliche Ehre verschafft und den Druck aufs Wasserwirtschaftsamt CHS erhöht. Das Amt reinigt den Fluss momentan auch, und nahm vor einer Woche 20 Tonnen Müll aus der Mündung. Wie verhext – oder verflucht – schwamm dort jedoch einen Tag später wieder Plastik, meldet CHS. Der Müll gelange über Bewässerungskanäle ständig in den Segura. Die Veranstalterin von „Maldito plástico“ suchte die Schuld bei Unternehmen und Supermärkten, die auf Einwegverpackungen setzten, statt auf Alternativen, um den „Irrsinn aus Plastik zu beenden“.

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