Hübsch gestaltet ist Guardamars Mündung, soll aber in der heutigen Form die Küste im Süden beschädigen. Foto: Ángel García

Schritte zu neuen Ufern

Guardamar – sw. „Weißer Fluss“ nannten die Mauren den Segura. Ansonsten hat er an der Costa Blanca n...

Guardamar – sw. „Weißer Fluss“ nannten die Mauren den Segura. Ansonsten hat er an der Costa Blanca nicht viel mit Weihnachten zu tun. Weit weg ist sein Bethlehem: Bei Jaén, am Rand Andalusiens, entspringt er in den Bergen. Nach 300 Kilometern durch Murcia kommt er in der Vega Baja als Greis an. So langsam bewältigt der alte Strom das letzte Stück ab Orihuela bis Guardamar, dass er an einigen Stellen stehenzubleiben scheint. Als hätte man einem Krüppel ein Fass zum Tragen aufgebürdet, war es, als die Dana im September niederregnete. Total überfordert ließ der von Gras und Müll blockierte Segura die Wassermassen über seine Ufer fallen. Es kam zur Katastrophe. Die aber brachte schier unglaubliche Einsichten mit sich.

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