Im Tierheim von Dénia kümmert sich Apad seit 28 Jahren liebevoll um Hunde. Foto: Archiv

Serproanimal ist aus dem Rennen

Dénia - ab. Dénias Tierschützer können aufatmen. Serproanimal wird den Auftrag für die Betreuung aus...

Dénia - ab. Dénias Tierschützer können aufatmen. Serproanimal wird den Auftrag für die Betreuung ausgesetzter Hunde in Dénia nicht bekommen. Das Unternehmen ist aus dem Rennen, nachdem es die von der Stadt geforderten Unterlagen bei Fristablauf nicht eingereicht hatte. Heute Morgen, am Donnerstag, 8. August, erklärte der Stadtrat für Vertragsabschlüsse, Paco Roselló (PSOE), der CBN auf Anfrage: „Bis 9 Uhr lagen uns die geforderten Dokumente von der Firma nicht vor. Das bedeutet, dass am Montag, 12. August, die Mitglieder der Kommission für Vertragsabschlüsse zusammenkommen werden, um über die weiteren Schritte zu beraten.“ Die Frage, ob der Auftrag dadurch automatisch an den Tierschutzverein Apad gehen werde – außer Serproanimal und Apad hatte sich niemand für den Vertrag beworben – wollte Roselló nicht beantworten. Theoretisch müsste jetzt Apad als einziger weiterer Mitstreiter für den Auftrag aufgefordert werden, die Unterlagen einzureichen, meinte der Stadtrat. Konkrete Auskünfte könne er jedoch erst geben, wenn die Kommission zusammengetreten sei. "Das ist wunderbar", freute sich Apad-Vorsitzende Marion Vogt, als sie die Nachricht erfuhr. "Jetzt können wir jubeln. Das werden wir feiern." Dennoch hält Apad an der Demonstration fest, die für heute, 11.30 Uhr, vor dem Rathaus einberufen wurde. "Wir wollen damit gegen Tötungsstationen im Allgemeinenn, gegen das Einschläfern von Tieren und gegen das veraltete Tierschutzgesetz  des Landes Valencia demonstrieren", erklärte die Deutsche. Dieses stammt aus dem Jahr 1994 und erlaubt die Tötung herrenloser Tierer nach einer Frist von 20 Tagen.  

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