Leben ohne Glasglocke: Die kleine Olaya mit ihrer Mutter Laura Goberna. Foto: Ángel García

„Sie lacht und ich weine“

Jávea – se. Olaya, das Mädchen aus Jávea mit der Glasknochenkrankheit, geht jetzt in die Vorschule. ...

Jávea – se. Olaya, das Mädchen aus Jávea mit der Glasknochenkrankheit, geht jetzt in die Vorschule. „Sie ist überglücklich und hat sich super in ihre Klasse eingefügt“, berichtet ihre Mutter Laura Goberna. „Nach allem, was wir durchgemacht haben, hätte ich das nie zu hoffen gewagt. Andererseits bin ich aber auch sehr besorgt. Schließlich ist es das erste Mal, dass ich sie in fremde Hände gebe. Wenn ich sie früh abgebe, lacht sie und ich weine.“ Nach Olayas Geburt verbrachten beide fast 18 Monate in Krankenhäusern. „Im ersten Jahr erlitt sie elf Brüche, und als sie als Neugeborene zwei Tage mit einem Gerinnsel im Kopf im Koma lag, fürchtete ich sogar um ihr Leben“, erinnert sich die Spanierin. „Im Krankenhaus in Valencia sagte man mir, sie werde nie laufen können. Doch dann fanden wir Spezialisten in Madrid, die eine neue Behandlungsmethode anboten.“ Mit Erfolg, seit fast zwei Jahren hat sich Olaya nichts mehr gebrochen. Inzwischen erhält sie nur noch alle sechs Monate eine Infusion in Madrid und braucht keine anderen Medikamente.

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