Auch in diesem Jahr sahen sich mehr als 50.000 Menschen das Olla-Feuerwerk an. Foto: S. Kirchner

Stille Helden von L’Olla

Altea – ste. 20 Minuten hielt Pyrotechniker Ricardo Caballer ganz Altea und seine internationalen Be...

Altea – ste. 20 Minuten hielt Pyrotechniker Ricardo Caballer ganz Altea und seine internationalen Besucher in Atem: Knallbunte Raketen, abgefeuert im Abstand von wenigen Sekunden, rhythmisch schallende Feuer-Fontänen, die mit der Kraft eines Vulkans in den nächtlichen Himmel der Olla-Bucht spien und Sternschauer, die den Himmel wahrscheinlich noch bis Calp zum Strahlen brachten. „Ich wünschte, die Leute würden wissen, wie viel Arbeit wirklich im Feuerwerk steckt“, sagt Matias Aznar, der selbst in einer Firma für Feuerwerksevents arbeitet. „Am Sonntag ging es direkt um 8 Uhr morgens los, alles wieder aufsammeln, das war hart nach der langen Nacht“, lacht er. Er ist ein echtes Urgestein in Sachen Castell de L‘Olla, bereits beim allerersten Mal vor 33 Jahren war er mit von der Partie. „Damals gab es nur eine einzige Plattform im Meer und das Feuerwerk ging sogar 40 Minuten lang“, erzählt er. Er erinnert sich noch daran, wie riskant die Unternehmung damals war. „Alles war viel analoger. Damals musste der Pyrotechniker selbst vom Wasser aus arbeiten“, erzählt der Anwohner von L’Olla.

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