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Sturm hinterlässt große Schäden

Jávea - se. In Jávea hat das Unwetter Gloria vor allem an der Küste sehr viele Schäden hinterlassen....

Jávea - se. In Jávea hat das Unwetter Gloria vor allem an der Küste sehr viele Schäden hinterlassen. Betroffen sind sowohl der Hafen, als auch der Primer-Montañar-Strand und die Arenal-Promenade. Dort hat das Meer den Strand verschluckt und Wind und Wasser haben den Restaurants und Läden an der Promenade hart zugesetzt. Die Unternehmer hatten ihre Lokale vorsorglich mit Sandsäcken und Brettern geschützt und die Stadt hatte am Strand einen Deich errichtet. Doch das Unwetter hat alle Schutzwälle durchbrochen, die Glaselemente zahlreicher Lokale sind zerbrochen und viele stehen unter Wasser. Die Gewalt der Wellen war so groß, dass sie sogar die schweren Steinbänke, die auch als Wellenbrecher dienen, verschoben und wild auf der Promenade verteilt haben. Inzwischen hat der Sturm etwas nachgelassen, dafür läuft der Fluss Rio Gorgos nun langsam über. Das Rathaus hat deshalb die Campingplätze und Häuser am Camí Barranc Lluca evakuiert. In höheren Lagen haben die Windböen gestern und heute bis zu 135 Stundenkilometer erreicht. In der Altstadt riss der Sturm das Ziffernblatt vom Turm der historischen Wehrkirche und es landete  auf einem geparkten Auto. Und heute früh stürzte eine Kiefer auf die Carretera de la Guardia und versperrte diesen Hauptverkehrsweg nach Balcón al Mar und in diese ganze Zone. Allein gestern bis 22 Uhr mussten die Rettungskräfte in Jávea rund 40 Notfälle betreuen. Äste oder ganze Bäume fielen auf Wege oder Autos, es gab Probleme mit Baugerüsten, Containern, Strom- und Telefonmasten, Schilder stürzten um, Vordächer flogen davon. Und das Unwetter ist noch nicht vorbei. Das Rathaus bittet die Bürger, sich nicht an die Küste zu begeben, wenn es nicht unumgänglich ist.      

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