Polizei kontrolliert die Zufahrten zur Stadt, hier Avenida de la Cortes Valencianas. Foto: Rathaus

Torrevieja: 19 Covid-Tote - "Lage in Hospitälern unter Kontrolle" (mit Video)

Torrevieja - mar. Laut Bürgermeister Eduardo Dolón, PP, verzeichnete Torrevieja bis dato 219 Coronav...

Torrevieja - mar. Laut Bürgermeister Eduardo Dolón, PP, verzeichnete Torrevieja bis dato 219 Coronavirus-Fälle, 19 Menschen mit Wohnsitz in Torrevieja seien an Covid-19 verstorben. Die Daten stammen aus dem Krankenhaus Torrevieja (Ribera Salud), das die Daten aufgrund einer Genehmigung der Regionalregierung Valencia publizierte und sollen für das Gemeindegebiet von Torrevieja gelten. Bisher hatten die Autonomen Regionen ein herunterbrechen der Statistiken auf Kommunen nicht vorgenommen. Video: Im Hospital Quirónsalud Torrevieja feiert man die Entlassung eines Patienten, des "ersten internationalen Residenten", der Covid-19 hier Dank der medizinischen Behandlung überwinden konnte. Quelle: Quirónsalud Am Freitag ergänzte Dolón, dass im Krankenhaus Torrevieja "weniger als 50 Coronavirus-Patienten" über das Osterwochenende behandelt werden müssten und in den letzten Tagen hier, aber auch im Privatkrankenhaus Quirónsalud, ein Zuwachs der Gesundschreibungen zu verzeichnen sei. "Die Situation verbessert sich, die Kurve geht in Richtung Absenkung, die Daten der Gesundheitsverwaltung Torrevieja geben uns eine beruhigende Message, die Lage im Krankenhaus sei unter Kontrolle", so Dolón. Für landesweites Aufsehen sorgte am Donnerstag die Verhaftung eines Mannes, der sich in einem Video als Madrilene ausgibt und die Torrevejenser unflätig beschimpft, er ihnen das Virus an den Hals wünsche, und so weiter. Der Mann wurde verhaftet, es stellt sich heraus, dass er ein fester Einwohner Torreviejas ist, der mindestens bereits seit Januar in der Stadt in seiner Wohnung lebte. Die Behörden gaben an, dass der Mann möglicherweise unter Schizophrenie leidet. In der Nachbarschaft Torreviejas gab und gibt es große Verägerung über angebliche "Massen" von Madrilenen, die in der Semana Santa in die Salzstadt strömten. Die Sicherheitskräfte hätten die Kontrollen "auf ein nie dagewesenes Maß" erhöht und meinen, dass es "keineswegs ein Massenphänomen" sei und man Übertretungen konsequent bestraft. Mittlerweile wurde die Feria de Mayo abgesagt so wie praktisch alle Fiestas (Moros y Cristianos Rojales) bis zum Sommer. Das Rathaus hat einen 15-Punkte-Hilfsplan für das Gewerbe der Stadt angekündigt. Mehr dazu in der Printausgabe der kommenden Woche.

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