Während am Dienstag in Monforte protestiert wurde, traf aus Madrid eine freudige Kunde ein. Fotos: Ángel García

Tropfen auf der Autobahn

Monforte del Cid – sw. Ein aufsehenerregender Protest war das am Dienstagmittag bei Monforte. 2.000 ...

Monforte del Cid – sw. Ein aufsehenerregender Protest war das am Dienstagmittag bei Monforte. 2.000 Landwirte marschierten oder tuckerten in einem der 400 Traktoren über die Autobahn A-31 Richtung Novelda und blockierten auf 1,8 Kilometern den Verkehr nach Madrid. Es war ein großer Schulterschluss – vorneweg mit Banner, Bürgermeister und Stadträte aus dem ganzen Weinbergland am Fluss Vinalopó – von Aspe bis Sax, von Vereinter Linker bis zur rechten Vox! Die Winzer riefen, und es kamen Landwirte und Unionen aus allen Ecken der Provinz, um gegen eine „präzedenzlose Preiskrise“ und „leere Politik“ zu protestieren. „Faire Preise und Versicherungen für die Traube vom Vinalopó! Ohne Landwirtschaft gehen unsere Gemeinden unter!“, so das Motto der Demo, die um 12 Uhr auf dem Kreisel an der Ausfahrt Monforte startete. Ausdrucksstärker als die Worte waren die Bilder. Etwa ein toter Weinstock, den Winzer im Sarg liegend mitbrachten. Für den Sektor war es ein übler Herbst und Winter. Im Kreis, der ganz Spanien mit Trauben für die Silvesternacht beliefert, blieben Millionen Kilo Früchte hängen. Grund: Das Einsammeln lohnte sich nicht.

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