Mehr Kräne als Bäume: Der Betongürtel der Vega Baja, hier in Benijófar. Foto: Marco Schicker

Urbanistisch übersättigt

Torrevieja – mar. Als „reine Umweltzerstörung“ kritisieren die „Freunde der Feuchtgebiete in Süd-Ali...

Torrevieja – mar. Als „reine Umweltzerstörung“ kritisieren die „Freunde der Feuchtgebiete in Süd-Alicante“, AHS, den geplanten Bau von 7.500 Wohneinheiten in der unmittelbaren Umgebung der Lagunen La Mata und Torrevieja. Land und Stadt genehmigten das seit 15 Jahren anhängige Großprojekt „La Hoya“ im Mai, obwohl die sogenannte Pufferzone um die naturgeschützten Bereiche der Salinen kürzlich noch „unbebaubares Gebiet“ war. Die Landesregierung habe es zugelassen, dass fast die Hälfte der jetzt zu bebauenden Fläche von 180 Hektar von „Waldgebiet“ zu „Bauland“ umgewidmet wurde. Flächenfraß im großen Stil Dass man bei einer Stornierung des Projekts mit hohen Schadensersatzzahlungen an die Grundstückseigner und Projektentwickler rechnen müsste, „rechtfertige nicht die dauerhafte Zerstörung der letzten naturnahen Gebiete“ in der Region, so AHS. 15.000 bis 20.000 neue Bewohner würden „unkalkulierbare Schäden“ am Wasserkreislauf verursachen, die Wohngebiete würden direkt an die Naturparks angrenzen.

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