Hingucker in der Landschaft: Trockensteinmauern. Foto: Ángel García

Wenn die Mauer zu bröckeln beginnt

Jalón – at. Trockensteinmauern sind ein architektonisches Kennzeichen der Marina Alta, in zahlreiche...

Jalón – at. Trockensteinmauern sind ein architektonisches Kennzeichen der Marina Alta, in zahlreichen Bauten vertreten und zudem eine touristische Attraktion. Sie sind Kulturgut, Tradition und ein Mehrwert für die Landschaft. In all diesen Punkten waren sich die Teilnehmer des Seminars „El paisatge de Pedra Seca: reptes i oportunitats de futur“ (Die Landschaft mit Trockensteinmauern: Herausforderungen und Chancen für die Zukunft), das am Mittwoch vergangener Woche in Jalón stattfand, einig. Schlechte Arbeitsbedingungen Einig waren sie sich aber auch darin, dass diese traditionelle Bauweise auf immer unsicheren Beinen steht. Sie sei von Interesse für die Dörfer, so wurde es in einer Mitteilung zusammengefasst, „aber sie müsse bekannter gemacht und mehr in das kulturelle und touristische Angebot integriert werden“. Und es müsse auch etwas für diejenigen getan werden, ohne die es keine Trockensteinmauern gäbe: für Handwerksberufe wie die Steinmetze oder die „margenadors“, also die, die sich dem Bau der „Muros de Piedra Seca“ widmen. In Jalón kritisierten sie Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung und unzureichende Ausbildung in einem Beruf, in dem immer weniger jüngere Leute arbeiten würden.

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