|Nur so darf im Naturpark La Mata gejagt werden. Foto: Archiv

Wilderer im Naturpark

Torrevieja – mar. Laut lokalen Medien „gab es das seit Jahren nicht mehr“, dass Gruppen von Jägern d...

Torrevieja – mar. Laut lokalen Medien „gab es das seit Jahren nicht mehr“, dass Gruppen von Jägern durch den Naturpark La Mata bis hinein ins Kiefernwäldchen des angrenzenden Guardamar pirschen und auf Vögel und Kaninchen schießen. Mehrere Gruppen seien in den vergangenen Wochen, vor allem an den Wochenenden, gesichtet worden, sagen Anwohner und Parkwächter. Das Jagen dort ist nicht nur verboten, weil es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, sondern weil sich in unmittelbarer Nähe Wohngebiete und die Nationalstraße befinden, das Gebiet von Spaziergängern, Wanderern und Vogelbeobachtern frequentiert wird und nicht so einfach absperrbar ist. Laut den bei der Polizei hinterlegten Angaben betraten Jäger mit Gewehren dabei auch nicht eingezäunte Privatgrundstücke, unter anderem an der Carretera Campico, die von vielen Marktbesuchern am Wochenende genutzt wird, sowie rund um die Fincas Las Palmeras und Casa Sala. Dabei sei auf Kaninchen und Vögel geschossen worden, obwohl über Nebenwege permanent Autos und Radfahrer fuhren und unweit Bauern auf ihren Weinfeldern arbeiteten. Laut Parkverwaltung ist die Jagd im Naturpark prinzipiell strengstens untersagt, zur Eindämmung der Kaninchenplage werden ab und an speziell geschulte Jäger mit Hunden eingesetzt, aber es wird nicht geschossen. Private Jagdgebiete gibt es hinter der rosa Lagune, nicht aber im Umfeld der blauen, auch nicht in den Gebieten, die nicht unmittelbar zum Schutzgebiet zählen, so die Parkverwaltung. Sollten Jäger angetroffen werden, sei umgehend die Guardia Civil (V 062 oder 965 710 113) zu verständigen, da diese auch über direkten Zugang zum Waffenregister verfüge.

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