Aus für Ikea in Alicante

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In Alicante werden keine Ikea-Kunden mit vollen Einkaufswagen zu sehen sein – zumindest nicht in Rabasa. Foto: CCN-Archiv

Alicante – fin. Aus für Kötbullar und Knäckebrot, Aus für Ikea in Alicante: Die Baufirma Alicante Avanza, die den schwedischen Möbelriesen samt Makro-Einkaufszentrum im Rabasa-Gebiet hochziehen wollte, ist von dem Projekt zurückgetreten. Am Donnerstag reichte das Unternehmen, in dem Baulöwe Enrique Ortiz Teilhaber ist, ein entsprechendes Verzichtschreiben bei der Landesregierung ein.
Als Gründe sind darin unter anderem der fehlende politische und soziale Konsens und „juristische Unsicherheit“ angeführt. Dreh- und Angelpunkt für das gescheiterte Ikea-Vorhaben ist und bleibt das Einkaufszentrum, das an das Möbelhaus angrenzen soll. Dieses wollen weder Rathaus noch Einzelhandel und zuletzt hatte auch das Verkehrsministerium Bedenken geäußert. Das Argument aus Madrid: Ein solches Makroprojekt schafft erhöhtes Verkehrsaufkommen, für das neue Autobahnspuren und zusätzliche Anbindungen geschaffen werden müssten. Kosten in Millionenhöhe, die Alicante Avanza nicht bereit ist, zu leisten.

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