„Das Projekt funktioniert“

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Susana Salamanca (r.) und Victoria Wilkinson setzen sich nach der Diplomvergabe noch mit den Häftlingen und Hunden zusammen. Fotos: Sandra Gyurasits

Sandra Gyurasits – Almería. Die Hunde und die Häftlinge im Gefängnis El Acebuche in Almería sind unzertrennlich. Sie weichen einander nicht von der Seite. In den vergangenen drei Monaten haben sie hart zusammengearbeitet und viel voneinander gelernt. Insassen, Hunde, der Direktor des Gefängnisses, Miguel Ángel de la Cruz, Vertreter der Verwaltung, die beiden Therapeutinnen Susana Salamanca und Victoria Wilkinson sowie Journalisten haben sich in dem Innenhof der Anstalt versammelt. Wer die Mauern und Gitter ausblendet, könnte meinen, sich in einem gepflegten kleinen Park zu befinden.
Grund des Treffens ist der Abschluss eines Pilotprojektes im Gefängnis von Almería. Susana Salamanca aus Turre und Victoria Wilkinson aus Mojácar entwickelten eine kombinierte Therapie, die sich auf Kunst und Hunde stützt. Dabei sollen Kunst und Tiere den Häftlingen helfen, sich persönlich zu entwickeln, mit Situationen des Alltags wie Stress oder Frustration fertig zu werden, alternative Lösungen für Probleme zu suchen und sich auf das Leben außerhalb des Gefängnisses vorzubereiten.

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