Immer weniger Fische im Reservat

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Zackenbarsche sind bei Tauchern beliebt. Foto: Sandra Gyurasits

Cartagena – sg. Dem Meeresreservat Marina de Cabo Palos – Islas Hormigas geht es immer besser, doch die Fischbestände schrumpfen. Das geht aus einem wissenschaftlichen Gutachten der Universität Murcia aus dem Jahr 2015 hervor. Forscher bestätigen den guten Zustand des 2.000 Hektar umfassenden Wasserschutzgebietes. Dennoch beobachteten sie seit 2009 einen stetigen Rückgang von sechs Fischarten.
So habe der Bestand des Zackenbarsches (mero), der als Attraktion für Taucher gilt, um 67 Prozent abgenommen. Auch die Population des als bedroht geltenden Wrackbarsches (cherna), der sich bevorzugt in Schiffswracks versteckt und daher seinen Namen hat, schrumpfte in den vergangenen sechs Jahren um 89 Prozent, gefolgt vom Gestreiften Zackenbarsch (falso abadejo, 74 Prozent), der Zahnbrasse (dentón, 65), der Zebra-Brasse (sargo imperial, 63) und dem Adlerfisch (corvina, 38)

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