Altstadt mit Visionen

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Nur nicht den Kopf verlieren. Festungsmauer. Foto: Marco Schicker

Cartagena – mar. Cartagena ist ohne Zweifel ein Weltkulturerbe der Menschheit. Ein Rundgang durch die Stadt zum Teatro romano oder dem in der Freilegung befindlichen Amphitheater, dann weiter zu einem der schönsten Häfen Spaniens entlang der riesigen Festungsmauer oder zu den sieben Hügeln mit phönizischen und römischen Spuren belegt das jedem Besucher. Die Stadt möchte das nun auch offiziell bestätigt haben und hat mit der Regionalregierung eine gemeinsame Kommission gebildet, damit das über 2.000 Jahre alte bauhistorische Ensemble des Stadtzentrums auf die UNESCO-Welterbeliste kommt.
Kompliziertes Projekt
Ein Projekt, das „sehr kompliziert“ ist und „Jahre dauern wird“, bürokratischen Aufwand, der auch detaillierte Analysen der Stadtplanung und Nachweise der „Einzigartigkeit“ fordert – sich aber lohnt, ist sich Bürgermeisterin Ana Belén Castejón sicher. Sie verspricht sich vom Titel deutlich mehr Qualitätstourismus für die bisher eher etwas links liegen gelassene Stadt, die überwiegend von Kreuzfahrt- und Tagestouristen angesteuert wird.

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