Auferstehung aus Ruinen

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Auflistung aller Namen: Ein Denkmal in Las Menas erinnert an sämtliche Arbeiter, die in den verschiedenen Minen der Umgebung tätig waren. Foto: José Nieto

Serón – José A. Nieto. Vor 50 Jahren wurden die Minen in dem als Las Menas bekannten Gebiet der Gemeinde Serón aufgegeben. Fast ein Jahrhundert lang hatte die von ausländischen Unternehmen betriebene Bergbautätigkeit dem Landstrich inmitten der Sierra de Filabres einen bemerkenswerten Fortschritt eingebracht. Mit ihrem Ende setzte indes ein wirtschaftlicher Niedergang ein, der sich nicht zuletzt auch auf die demographische Entwicklung des Umfeldes auswirken sollte. Lange Zeit schien die Gegend von Gott und der Welt verlassen. Der ländliche Tourismus bringt ihr inzwischen aber wieder etwas Aufschwung.
Erst Blei und später Eisen
Zum 50-jährigen Jubiläum der Minenschließung erinnert die Gemeinde Serón mit einem breit gefächerten Programm an die einstige Bergbautätigkeit in Las Menas. In der Hoffnung, dass die touristische Inwertsetzung der industriellen Vergangenheit und ihrer Relikte in ökonomischer Hinsicht ein Aufbruch zu neuen Ufern darstellt und dem Gebiet eine zweite Blütezeit einzubringen vermag. Der Beginn des Bergbaus in der auf halber Strecke zwischen der Ortschaft Serón und der Sternwarte von Calar Alto gelegenen Zone von Las Menas reicht bis in das Jahr 1870 zurück. Wobei anfänglich Blei und ab dem Jahr 1885 dann Eisen gewonnen wurde.

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