Boom mit Nebenwirkungen

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Bei der Ernte wird jede Hand gebraucht. Foto: CCN-Archiv

In Murcia wird gerodet, gepflügt, gesäht, gemäht und geerntet wie in kaum einer anderen Region der Europäischen Union. Die Landwirtschaft scheint eine ganze Region einzunehmen. Während in den Krisenjahren zwischen 2008 und 2014 insgesamt 95.800 Arbeitsplätze in Murcia verloren gingen, entstanden in der Landwirtschaft 12.900 neue Jobs. Im Jahr 2008 stellte die Agrarwirtschaft noch 9,2 Prozent aller Arbeitsstellen in der Region Murcia, 2017 waren es schon 13,9 Prozent. Das ist drei Mal so viel wie in den anderen 275 Regionen der EU.
Die Daten gab der Professor für angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Murcia (UMU), José Colino, bekannt. Dazu wertete er die Beschäftigungs- und Arbeitslosenzahlen des nationalen Statistikamtes INE in der Zeit von 2008 bis 2017 aus. Murcia stelle im landes- und europaweiten Vergleich eine absolute Ausnahme dar, erklärte Colino gegenüber der Zeitung „La Verdad“.

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