Brennpunkte in Vera

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Deutschsprachige Gemeinschaft in Vera um Karin Radomsky (4. v. l.), Ex-Bürgermeister Jorge Carmelo (2. v. l.) und Ex-Stadtrat Juan de la Cruz (3. v. l.). Foto: S. Gyurasits

Vera – Sandra Gyurasits.  Ein Strand, dem der Sand abhanden kommt, ein verwahrloster Radweg, der nicht fertig wird, ein Fluss, der als Müllabladeplatz dient: Das sind aus Sicht der deutschsprachigen Bewohner einige der wichtigsten Probleme der Stadt Vera. Rund 20 Residenten haben sich kürzlich in der Kaktus Bar in Buganvillas in Vera getroffen, um sich auszutauschen und über Anliegen, Probleme und Verbesserungen zu reden.
Die Deutsche Karin Radomsky aus Vera hat die Zusammenkunft organisiert. Sie hatte bereits im März vergangenen Jahres ein Treffen von deutschsprachigen Bewohnern und dem damaligen Bürgermeister José Carmelo Jorge Blanco (Volkspartei, PP) ins Leben gerufen. Nun soll er ihre Belange als Oppositionsführer im Rathaus von Vera unterstützen. Bei der Kommunalwahl im Mai 2015 verlor die PP mit Carmelo Jorge an der Spitze knapp gegen Felix López (Andalusische Partei, PA), der Vera zuvor bereits 16 Jahre lang regiert hatte.
Gemeinsam mit seinem früheren Stadtrat für Wirtschaft, Juan de la Cruz (PP), setzte sich Carmelo Jorge wieder an einen Tisch mit den deutschsprachigen Residenten. „Es ist doch peinlich, wie die Strände aussehen“, sagte Ursula Czelusta, die seit 20 Jahren in Vera Playa in der Nähe der FKK-Siedlung lebt. „Der Strand ist das Wohnzimmer der Küste von Vera und sollte sauber sein.“

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