Die Rebellin der Reiterwelt

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Ursula Bruns mit Katze „Musch“ im März 2008 in ihrem Haus in Turre. Fotos: Sandra Gyurasits

Sandra Gyurasits
Mojácar

Sie schockierte und revolutionierte die alteingesessene Reiterwelt. Sie etablierte das Islandpony in Deutschland. Sie schrieb mit „Dick und Dalli und die Ponys“ eines der bekanntesten Jugendbücher der Nachkriegszeit, das als Vorlage für den 1955 erschienenen Film „Die Mädels vom Immenhof“ diente. Ende der 1950er Jahre zog es sie vermutlich als erste Deutsche nach Mojácar. Das Leben von Ursula Bruns war in vielen Beziehungen außergewöhnlich.
„Sie hat die Powerfrau erfunden“, sagt Bernd Schmidt. Er und seine Frau Margret kannten Ursula Bruns seit Ende der 1970er Jahre und waren bis zum Schluss miteinander befreundet. Ursula Bruns starb am 22. April im Alter von 93 Jahren in einem Pflegeheim in Heiden im Münsterland an den Folgen eines Schlaganfalls, den sie vor zwei Jahren in ihrer Wohnung in Mojácar erlitten hatte.
„Sie hat unseren Lebensweg mit verändert“, erzählt Bernd Schmidt. Durch Ursula Bruns haben die Schmidts Pferde und Reiten zu ihrem Beruf gemacht, durch sie ist das Paar nach Spanien gekommen und hat sich in El Campico bei Bédar niedergelassen.

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