Durstiger Salat

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In der einst wasserreichen Region Los Vélez demonstrieren die Bürger über die Verknappung des überlebenswichtigen Guts. Fotos: CCN-Archiv

José A. Nieto
Almería
Als besonders verregnete Region, in der Wasser im Überfluss vorhanden ist, kennt man Almería wahrlich nicht. Das genaue Gegenteil ist der Fall. In der jüngsten Vergangenheit hat sich die traditionelle Wasserarmut durch den Klimawandel mit steigenden Temperaturen und rückläufigen Niederschlägen sogar noch verschärft. Richtig gravierend ist das Problem mancherorts aber auch durch einen menschlichen Faktor geworden: Die fragwürdige Entwicklung von einer intensiven zu einer superintensiven Landwirtschaft.

Früher floss genügend Wasser
Ein besonders offenkundiges und nicht minder trauriges Beispiel hierfür ist die Vega de Los Vélez, eine im Norden der Provinz am Fuße der Sierra de María gelegene Ebene. Es ist dies eine historische Kulturlandschaft mit einer ländlichen Struktur, in der Wasser bis vor gar nicht so langer Zeit noch ausreichend vorhanden war. Dank des Grundwasserreservoirs Aquifero del Maimón, das östlich des gleichnamigen Gebirgszuges mehrere natürliche Quellen aufweist, aus denen das Wasser seit jeher aus der Erde sprudelte.

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