Erster Zika-Fall in Andalusien

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Wegen der rasanten Ausbreitung des Zika-Virus hatte die Weltgesundheitsorganisation am 1. Februar den Notstand ausgerufen. Nun hat das andalusische Gesundheitsministerium am vergangenen Freitag gegenüber spanischen Medien mitgeteilt, dass in Córdoba der erste Zika-Fall in Andalusien registriert wurde. Eine 62-jährige Kolumbianerin hatte ihr Heimatland besucht und war mit geröteten Armen und Juckreiz an Armen und Beinen zurückgekehrt, Sie klagte auch über Müdigkeit, weshalb die Ärzte sofort vermuteten, dass sie mit dem Virus infiziert sein könnte und sie am 29. Januar ins Krankenhaus einlieferten.
Nachdem die Blutproben in Labors in Granada und Madrid geprüft worden waren, konnte die Hypothese der Ärzte bestätigt werden. Nach der Diagnose hat das andalusische Gesundheitsministerium darauf hingewiesen, dass es für jede Autonomiegemeinschaft einen Notfallplan gebe und dieser in Andalusien angewandt würde. Das Gesundheitsministerium hatte am 4. Februar die Risiken für eine mögliche Verbreitung des Zika-Virus eingeschätzt.

Seit Frühjahr 2015 haben sich in Lateinamerika mehr als eine Million Menschen

mit dem Zika-Virus angesteckt. Die meisten Infizierten gibt es in Brasilien.

Die Verantwortlichen der Weltgesundheitsorganisation WHO sagen deutlich,

dass es keinen Grund zur Panik gibt. Sie raten dazu, sich in Risikogebieten

vor Mückenstichen zu schützen. Weitere Informationen gibt es unter

www.bmg.bund.de/ministe rium/meldungen/2016/Zi ka-Virus-280116.html

 

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