Fangen, kastrieren, freilassen

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Katzen sollen sich nicht unkontrolliert vermehren, aber gegen Nager vorgehen. Foto: Archiv

Mojácar – sg. Das Rathaus von Mojácar geht gegen Straßenkatzen vor. Auf der letzten Plenumssitzung teilte Bürgermeisterin Rosa Cano (PP) mit, dass 6.000 Euro für die so genannte Methode CER bereitgestellt werden. CER steht für das Einfangen, Kastrieren und Wiederaussetzen der Katzen. Mit Hilfe von Freiwilligen und gemeinnützigen Vereinen soll so der Bestand der Straßenkatzen eingedämmt werden.
Das Vorgehen wird vom Verband der spanischen Tierärzte und von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt. Eine gesunde Katzenkolonie sei wichtig und verhindere, dass sich zum Beispiel Ratten oder Insekten ungehindert ausbreiten, hieß es.

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2 KOMMENTARE

  1. Bravo!

    Das müßte nun endlich auch mal in den Naturschutzgebieten durchgeführt werden, wo die so lieben Haustiere sich ihre Mahlzeiten aus der Vogelwelt selbst besorgen, weitab von den Siedlungen. Kleinvögel sind jetzt schon eher eine Seltenheit, von Bodenbrütern ganz zu schweigen. So wird die Fauna immer ärmer. Aber das stört die Katzenfans ja nicht.

    Als ich noch ein eigenes Revier hatte, wurde mit solchen Streunern kurzer Prozeß gemacht, denn deren Auswirkung auf die Kleintierfauna ist katastrophal.

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