Gartenarbeit verbindet

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Günther Ohly (6. v. l.) hat die Aktion zwischen dem Roten Kreuz und der britischen Gartenbrigade in Mazarrón organisiert. Fotos: Sandra Gyurasits

Sandra Gyurasits
Mazarrón

Eine Gruppe von zehn Briten ist am Rande der Verbindungsstraße zwischen Mazarrón und Puerto de Mazarrón im Einsatz. Mit Harken, Schaufeln und großen Scheren rücken sie wucherndem Gestrüpp und Unkraut zu Leibe.
In kurzer Zeit sieht das verwahrloste Stück Land, das zum Roten Kreuz von Mazarrón gehört, sauber aus. In ein paar Tagen kehren die Gartenexperten dorthin zurück und zeigen der Jugendgruppe vom Roten Kreuz, wie sie auf dem dreieckigen Grundstück einen Gemüsegarten anlegen und später Salat, Tomaten oder Paprika ernten kann.
„Kürzlich haben wir den Graben an der Landstraße gereinigt. An einem Samstag haben von 10 bis 14 Uhr 50 Leute mitgeholfen“, erzählt Ken Di Angelo. Der Brite kennt sich mit Gartenarbeit bestens aus. Er ist Präsident des Gartenteams in der Wohnsiedlung Camposol in Mazarrón. Vor fünf Jahren gründeten die hauptsächlich britischen Bewohner verschiedene Gruppen, um ihre Urbanisation selbst instand zu halten. „Wir haben insgesamt sechs Teams, die sich um die Grünanlagen und Gärten kümmern und die Bäume beschneiden, damit keine Äste abbrechen und Schaden anrichten können“, sagt Di Angelo. Eine Beton-Truppe ist für die Schlaglöcher in den Straßen zuständig und füllt sie mit Asphalt.

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