Geboren für Windstärke 13

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Seit 1979 ist Wieczorek den Karl May-Spielen treu. Foto: Andreas Springer

Wiltrud Schwetje – Marbella. Wenn sich Seemänner früher über die Wetterlage auf dem Meer austauschten und sagten, „wir kriegen gewaltig einen auf den Arsch“, dann meinten sie, dass mit einem Orkan zu rechnen war, der über die höchste offizielle Windstärke 12 hinausging. „Windstärke 13“ heißt ein Buch, das Harald Wieczorek im November 2017 veröffentlicht hat. Eine Geschichte über seine Seemannzeit mit einem Titel, der widerspiegelt, wie der einstige Stuntman, Schauspieler und Autor in gewissen Phasen durch sein Leben gesegelt ist: Immer an Grenzen entlang und häufiger darüber hinaus.
Als 15-Jähriger kehrte Wieczorek seinem oberfränkischen Heimatort Ebermannstadt den Rücken, um sich auf das Abenteuer Seefahrt einzulassen. Anfang der 1960er besuchte er die Seemannschule in Bremervörde. Danach heuerte er auf Fischkuttern an, die sich durch die Herbststürme des kalten Atlantiks pflügten, und auf Bananen- und Kaffeefrachtern, die auf langen Reisen durch die Südsee und Karibik in vielen Häfen Ladung einsammelten.

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