Heimlicher Transport

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Palomares hat mit Radioaktivität zu kämpfen. Foto: Sandra Gyurasits

Cuevas del Almanzora – sg. Fast 53 Jahre ist es her, dass ein Bomber der US-Luftwaffe mit vier Atombomben an Bord bei einem Auftankmanöver in der Luft am 17. Januar 1966 über Palomares explodierte und abstürzte. Und wieder sorgt der Unfall, bei dem zwei Bomben zerplatzten und 200 Hektar Erdreich mit neun Kilogramm Plutonium verseuchten, für Schlagzeilen.
Diesmal geht es um den heimlichen Transport von 1,5 Tonnen radioaktiven Materials nach Palomares. Die Erde stammt aus rund 2.000 Bodenproben, die in der Zeit von 1966 bis 2008 regelmäßig in Palomares entnommen und in dem spanischen Nuklearforschungszentrum Ciemat in Madrid untersucht wurden. Im Zuge einer Säuberungsaktion in dem Zentrum wurde das angesammelte Material in zwei Fuhren im Mai und im November 2016 wieder zurück nach Palomares gebracht, wo es seitdem in zwei Containern gelagert wird.

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