Insekten als Nutztiere

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Álvaro Bazán in einem seiner Gewächshäuser zwischen Torrox Costa und Algarrobo. Hier wachsen Paprikaschoten. Foto: Michael Trampert

Michael Trampert – Torrox. „Leben mit der Natur“. Das ist das Credo von Álvaro Bazán. Der Biologe betreibt im Hinterland zwischen Torrox Costa und Algarrobo zusammen mit seinen zwei Brüdern auf einer Fläche von 56.000 Quadratmetern mehrere Gewächshäuser, in denen er neben für Andalusien typische Obst- und Gemüsesorten wie Paprikaschoten, Tomaten, Mispel und Kumquats auch exotische Früchte anbaut wie beispielsweise Litchis, Kurkuma und Ingwer.
Das Besondere an der Obst- und Gemüseplantage von Álvaro Bazán ist, dass der gesamte Anbau biologisch ist und dafür auch zertifiziert wurde. „Wir verwenden auf unserer Plantage keinerlei chemischer Produkte“, sagt Bazán. „Unser gesamtes Obst und Gemüse wächst unter natürlichen Umständen.“ Anschließend präsentiert der Betreiber die Plantage. Als er an Kumquats-Bäumen vorbeischlendert, zupft er sich einige der Mini-Orangen ab, wischt mit seiner Hand kurz über die Frucht und isst sie. „Es ist alles frisch und ohne Pestizide oder andere Giftstoffe“, bekräftigt Bazán. Um zu gewährleisten, dass schädliche Insekten in den Gewächshäusern nicht an den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten knabbern, setzt der Biologe auf Biodiversität. Um den Pflanzenschädlingen wie Blattläusen Herr zu werden, züchtet Bazán in seinen Gewächshäusern zusätzliche Insekten wie Libellen.

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