Jeder Schulabbrecher einer zu viel

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Häufig brechen Schüler die Schule ohne konkrete Zukunftspläne ab. Foto: CCN-Archiv

Murcia – ab. 23,1 Prozent der Schüler und Studenten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren haben im vergangenen Jahr in der Region Murcia die Schule ohne einen Abschluss abgebrochen. Zwar sank die Quote der Schulabbrecher in 2017 damit um 3,4 Prozent. Dennoch will sich die Landesregierung damit nicht zufrieden geben, wie die Ministerin für Erziehung und Jugend, Adela Martínez-Cachá, mitteilte. Das Ziel des Ministeriums: Bis 2020 will man den Anteil der Schulabbrecher in der Region auf 15 Prozent senken.
„Jeder Schüler, der die Schule ohne Abschluss verlässt, ist einer zu viel“, erklärte Martínez-Cachá. Man arbeite deshalb an einem Strategieplan, der vor allem auf die individuelle Förderung der Jugendlichen setzt. Der Plan mit dem Titel „Estrategia para el Éxito Educativo 2020“ („Strategie für den Ausbildungserfolg 2020“) umfasst mehr als 50 Maßnahmen, die bereits in den Grund- und weiterbildenden Schulklassen angewendet werden sollen, wenn sich bei Schülern eine Lernschwierigkeit oder ein Desinteresse am Unterricht herauskristallisiert.

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