Maßnahmen gegen illegale Camper

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Camper sollen ausgewiesene Plätze nutzen. Foto: CCN-Archiv

Murcia – sg. Die Landesregierung von Murcia und die Gemeindeverwaltungen von Águilas, Mazarrón, Cartagena, San Javier, Los Alcázares und San Perdo del Pinatar haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die konkrete Maßnahmen gegen das illegale Campen an der Küste der Region erstellen soll. Die Rathäuser seien dafür zuständig, die illegalen Asnsammlungen von Wohnmobilen an den Stränden zu unterbinden, sagte der Landesminister für Tourismus Juan Hernández (parteilos). Die Landesregierung unterstütze die Städte jedoch. Als Beispiel hob der Minister San Javier hervor. Angesichts der vielen Klagen von Unternehmen und Bewohnern habe die Gemeindeverwaltung Vorschriften geändert, die das illegale Campen auf öffentlichen Plätzen verbiete. Auf dem Plan stehen zudem die Errichtung von Stellplätzen für Karawane und die Regelung, wo Wohnmobile abgestellt und wie lange sie dort stehen bleiben dürfen. Das illegale Übernachten an den Stränden stelle einen unlauteren Wettbewerb für die Campingplätze der Region dar, sagte Hernández. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern der Landesregierung, der betroffenen Gemeinden und von verschiedenen Campingvereinigungen zusammen.

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9 KOMMENTARE

  1. Nun , wir lassen ja auch viel Geld da, meine Frau und ich lassen dabei in TORROX täglich bis zu 40€ in der Gastronomie und das gleiche nochmals für Lebensmittel. Warum stellen die Gemeinden in Spanien nicht Wohnmobil Plätze zur Verfügung Platz ist doch teilweise genug da.
    Nicht immer nur beschweren , mal anpacken auch der Bürgermeister ist gefordert.

    • Wir haben bei einem Langzeitaufenthalt an einem Campingplatz ca. 10.-€ bezahlt. Das Menü del Dia kostet meistens 10.-€ pro Person mit einer Flasche Wein dazu. Dann habe ich jeden Tag noch 10.-€ gespart. Aber ich kann kochen und spare dann täglich noch mehr. Wir können unsere Hinterlassenschaften kostenlos am Campingplatz los werden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben erwischt zu werden.

    • Ja so ist es! In anderen europäischen Ländern gibt es Stellplätze in jeder Stadt, teilweise sogar kostenlos, nur für die Ver- und Entsorgung muss bezahlt werden. Wir sind 15 Jahre in ganz Europa mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen.

  2. Nun ja. Da viele camper ihr essen teils sogar tiefgefroren aus Deutschland mitbringen und ausser Lidl und mercadonna kaum heimische Geschäfte aufgesucht werden, die scheisse in die gullis gekippt werden, sich das Wasser von strandduschen genommen wird, und viele camping mobile Kleinstadt ahn Leiche Ausmaße annehmen, kann man die einheimischen doch auch verstehen. Ich selber stehe frei, schüttlr aber oft, ob der Anspruchs Haltung den Kopf. Kaum ein überwinterer gibt 80 Euro täglich aus, wenn er 4-6 Monate in der Sonne bleibt… Das wären jw pro Monat weit über 2000 Euro… Was wohl wir deutsche sagen wenn bis zu 50 Wohnmobile und mehr auf einen Haufen unsere Straßen zuparken, die scheisse in die gullis Lippen etc. Stellplätze gibt es nämlich reichlich, aber die kosten Geld und sind nie die Eier Legende wollmilchsau

  3. Stellplätze mit Ver – u. Entsorgung, ggf. Stromanschluss wären auch an der Costa – Blanca eine sinnvolle Investition, welche auch angenommen würde. Doch die Kommunen erkennen nicht das Potential. Viele der Wohnmobilisten stellen eine Wertschöpfung für Gastronomie und Handel dar. Einige wenige arbeiten jedoch kräftig daran, das Image dieser Gruppe zu beschädigen. Fäkalien- und Abwasser-Entsorgung in der Natur, sowie illegale Müllentsorgung, machen all das kaputt, was jahrelang aufgebaut wurde. Ergebnis wird sein, dass man/frau nirgendwo mehr stehen kann. Wer es dann noch wagt jemanden auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, erlebt häufig üble Beschimpfungen.

  4. Es gibt genug Stellplätze an der Costa Blanca, aber einige sind immer noch der Meinung, es soll alles nichts kosten. Wir überwintern schon seit 6 Jahren an der Costa Blanca, allerdings immer am Campingplatz . Bei unseren Spaziergängen treffen wir immer wieder auf die selben Camper, die frei am Strand stehen. Aber für einen Stellplatz 10,–zu bezahlen, ist ihnen zu teuer! Zu Hause können sie sich dann rühmen- “ wir haben in Spanien überwintert!“ Aber dass sie 2 oder 3 Monate am Straßenrand gestanden haben oder irgendwo im Dreck, wo man nicht einmal einen Tisch vors Wohnmobil stellen darf, sagen sie natürlich nicht! Hauptsache es kostet nichts.

  5. Hallo, es ist immer von zwei Seiten aus zu sehen. Ich lese auch div. Berichte von nur frei stehenden. Und sicher wird, was man auch leidlich weiß, immer darauf hingewiesen weder Dreck, Krach noch Feuer zu machen. Auch „besetzt“ man nicht den oder einen „Platz“. Ich werde demnächst aus körperlichen Gründen vorverrentet. Ich habe dann nicht das Geld am Tag 40€ da zu lassen, egal wie sich das für wen auszahlt. Aber auch ich möchte im Süden überwintern. Und nein, ich kann mir kein Plastikwomo von der Stange leisten. Also muß ich draussen bleiben wie der Hinweis auf dem Hundeschild beim Fleischer?

  6. Die müssen hier endlich eine Infratstruktur für das freie Wohnmobilleben schaffen.
    Der Tourismus bringt mehr Geld als der in den Villen und Aptms.
    Es ist auch nicht illegal eine Nacht irgendwo zu übernachten.
    Die Triebkraft der Landesregierung das verbieten zu wollen ist offensichtlich Geldgier.
    Was überall in Europa legal ist soll in Spanien verboten werden, um da auch noch ein paar Euro rauszuholen. Stattdessen wird aber eher ein Verdrängungsprozeß stattfinden, also ein Totalverlust eintreten.
    Übrigens sind Lidl und Aldi Töchter der deutschen Unternehmen, also voll selbständig, große Steuerzahler und vor allem große Arbeitgeber. Zusätzlich noch angemerkt arbeiten da zu 100% Einheimische und eingekauft wird von allen Nationalitäten.

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