Meeresreservat statt Betonburg

Landesregierung von Murcia plant, Marina de Cope in Unterwasser-Schutzgebiet umzuwandeln

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Cala Blanca in Lorca könnte ebenfalls zum Reservat zählen. Foto: Archiv

Águilas – sg. Einst hatte die Landesregierung von Murcia Großes vor mit der fast unberührten Küste Marina de Cope zwischen Lorca und Águilas. Hier sollte Europas größte Ferienhochburg à la Cancún in Mexiko entstehen. Doch Umweltschützer, Wirtschaftskrise und schließlich der Oberste Gerichtshof von Spanien machten die Pläne zunichte. Die Küste zwischen Puntas de Calnegre in Lorca und der Levante-Bucht in Águilas blieb Schutzgebiet. Nun hat die Landesregierung ihr Vorhaben radikal geändert. Laut einem Bericht in der Zeitung „La Verdad“ soll aus Marina de Cope ein Meeresreservat werden. Geplant ist, 14.000 Quadratmeter wegen der reichhaltigen Artenvielfalt unter Wasser zu schützen. Marina de Cope wäre dann das dritte und größte Reservat der Region Murcia nach Cabo de Palos – Islas Hormigas und Cabo Tiñoso.

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