Mehr Stellplätze

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Gerda und Roland Schmidt und ihr Pudel haben in Mojácar mit ihrem Bus einen Stopp eingelegt, bevor sie wieder in den Norden fahren. Foto: S. Gyurasits

Mojácar – sg. „Wir sind keine klassischen Wildcamper“, sagen Roland und Gerda Schmidt aus Stadtlohn im Münsterland. Aber den Winter über auf einem Campingplatz dicht an dicht mit anderen Wohnmobilen zu verbringen, können sie sich auch nicht vorstellen. Für ihr elf Meter langes AK-Wohnmobil, dessen Aufbau auf einem MAN Busfahrgestell liegt, sind viele Anlagen sowieso zu eng.

„Auf den Platz El Cantal in Mojácar zum Beispiel könnten wir mit unserem Bus gar nicht fahren. Außerdem beträgt der Preis 20,50 Euro pro Tag“, sagt Roland Schmidt und zeigt eine App auf seinem Mobiltelefon mit den Beschreibungen von 15.000 Stellplätzen in ganz Europa. Die Schmidts haben eine Art Mittelweg eingeschlagen. „Wir fahren öfter auf einfache Stellplätze, als dass wir frei übernachten.“ Im Gegensatz zu voll ausgestatteten Campingplätzen verfügen Stellplätze nur über Abwasserstationen, Frischwasserspendern und gegebenenfalls Stromanschlüsse.
Es ist das erste Mal, dass die Camper aus dem Münsterland vier Monate im Winter an der spanischen Mittelmeerküste zwischen Alicante und dem Cabo de Gata in Almería verbringen. Bisher kannten sie Spanien nur von der Durchreise nach Marokko. Doch die unsichere Lage in Nordafrika hat sie, wie viele Wohnmobilisten aus anderen Ländern auch, nach Spanien gezogen.

 

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