Milde Gaben unerwünscht

Bettlern werde durch Spenden auf der Straße nicht geholfen – Hauptproblem Drogensucht

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Achtlos weitergehen? An NGOs spenden, empfiehlt das Rathaus Cartagena. Foto: efe

Cartagena – sg. Die Zahl der Menschen, die in den Straßen Cartagenas um Almosen bitten, ist nach Angaben des Rathauses während des Sommers deutlich gestiegen, sowohl in der Innenstadt als auch auf La Manga. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Cartagena und Stadträtin für Soziales, Noelia Arroyo (PP), hat Bewohnern und Besuchern empfohlen, Bettlern auf der Straße keine Almosen zu geben. Ihnen Geld zu geben, würde das Problem nicht lösen, sagte Arroyo. Im Fall von Drogenabhängigen könnte die Großzügigkeit sogar den Prozess der Rehabilitation stören. Diejenigen, die den Menschen auf der Straße dennoch helfen wollten, sollten besser die Organisationen unterstützen, die sich für Bettler einsetzen und mit dem Sozialamt zusammenarbeiten. Zum Anteil oder dem Einfluss ausländischer „Bettelmafias“ machte die Stadträtin keine gesonderten Angaben.

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