Neue Stadt mit Narben

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Der Palacio Guevarra musste kurz nach den Beben abgestützt werden. Fotos: Rathaus

Lorca – sg. Fünf Jahre nach den Erbeben vom 11. Mai 2011 in Lorca sind die Narben der Zerstörung noch immer sichtbar, auch wenn sich die Wälder aus Baukränen und stützenden Metallstreben an beschädigten Häusern über die Jahre stark gelichtet haben. Der am stärksten betroffene Stadtteil La Viña hat sich vom Trümmerhaufen zur Großbaustelle verwandelt, die fast fertig gestellt ist. Das benachbarte Viertel San Fernando befindet sich dagegen mitten im Aufbau. Alle 15 Blöcke mit 232 Wohnungen waren so stark beschädigt worden, dass sie abgerissen werden mussten.
Bei den beiden Beben der Stärken 5,1 und 4,8 auf der Richter-Skala, die die Stadt an jenem Tag zwischen 17 und 19 Uhr erschütterten, kamen neun Menschen ums Leben. 300 wurden verletzt. Fast 60.000 verloren ihr Dach über dem Kopf. 24.000 Gebäude wurden beschädigt. 1.152 mussten abgerissen werden. Heute sind 786 wieder aufgebaut worden, 773 befinden sich im Bau. Das sind die offiziellen Zahlen, die das Rathaus von Lorca und die Landesregierung von Murcia bekannt gaben.

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