Protest gegen Mastfarmen

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Aktivisten verkleiden sich als Schweine und protestieren gegen Massenbetriebe. Foto: Ecologistas

Lorca – sg. Die Stadt Lorca hat vergangene Woche eine der wichtigsten und größten Schweinemessen Spaniens veranstaltet. Die Sepor fand bereits zum 52. Mal statt. Doch diesmal gab es auch Protest. Während Murcias Landesministerpräsident Fernando López Miras (PP) die Messe am Montag, 4. November, feierlich eröffnete, mit einem Tross durch die Hallen zog und sich medienwirksam mit einem kleinen Ferkel auf dem Arm fotografieren ließ, führten Umweltaktivisten eine Art Performance vor dem Eingang der Messehalle auf. Ziel war es, mit Straßenkunst auf die Folgen der intensiven Schweinezucht aufmerksam zu machen.
Nach Angaben des Sprechers der Organisation Ecologistas en Acción, Daniel González, nahmen rund 20 Mitglieder verschiedener Plattformen aus Murcia, Almería und Granada an der Aktion mit dem Titel „Die industrielle Schweinezucht auf der Straße: Konsequenzen und Alternativen“ teil. Sie stellten auf der Straße verschiedene Szenarien dar, die die negativen Auswirkungen der Massenschweinehaltung zeigen sollten, unter anderem das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch Antibiotika-haltiges und zu viel Fleisch, die Verschmutzung des Grundwassers, den Gestank, den Beitrag zur globalen Erwärmung, ausbeuterische Arbeitsbedingungen und die problematischen Umstände, unter denen die Tiere gehalten werden.

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