Rückkehr der Konservativen

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Die konservative Volkspartei PP hat bei der Parlamentswahl am vergangenen Sonntag, 26. Juni, die Region Murcia im Sturm zurückerobert. In 44 von insgesamt 45 Gemeinden ist die PP die meistgewählte Partei, in elf Gemeinden kam sie sogar auf mehr als 50 Prozent, darunter San Pedro del Pinatar und Torre Pacheco. Einzige Ausnahme war Moratalla, wo die Sozialisten (PSOE) ganz knapp vor der PP lagen.
Die Konservativen legten vor allem in Campo de Cartagena und am Mar Menor zu. Dass das Binnenmeer jahrelang mit nitrathaltigen Abwassern aus der Landwirtschaft verschmutzt wurde und nun grün vor lauter Algen ist, scheint den Wähler nicht beeinflusst zu haben. Er bestätigte die Regierung, die wegschaute und erst jetzt aktiv geworden ist, nachdem die Urlaubssaison gefährdet sein könnte.
Selbst die Gemeinden, die von der PSOE, der Vereinigten Linken IU oder von anderen Pakten regiert werden, konnten nicht verhindern, dass die PP die meisten Stimmen einheimste, so wie in Águilas, Alhama de Murcia oder Totana.
Die Sozialisten landeten in den meisten Fällen auf Platz zwei und können damit durchaus zufrieden sein. Bei der Kommunalwahl im Mai 2015 waren sie noch von IU, der liberalen Partei Ciudadanos (C’s) und der linksgerichteten Bewegung Podemos (Wir können) verdrängt worden.

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