Schutzmaßnahmen gegen Vogelrippe

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Auch die Flamingos in San Pedro del Pinatar sind gefährdet. Foto: Carm

Murcia – sg. In der Region Murcia sind Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe angeordnet worden. Als gefährdet gelten das Mar Menor, die Lagunen von Campotéjar in Molina de Segura, Las Moreras in Mazarrón und die Salinen von Pedro del Pinatar. Zu den Hochrisikogebieten zählen ebenfalls die Gemeinden Los Alcázares, Cartagena, Lorquí, Mazarrón, Molina de Segura, San Javier, San Pedro del Pinatar und Torre Pacheco. Die Gebiete werden kontrolliert, wie in dem offiziellen spanischen Gesetzblatt BOE bekannt gegeben wurde.

Ein weiteres Mittel gegen die Ausbreitung der Krankheit ist die Stallpflicht. Das Nutzgeflügel muss in abgeschlossenen Räumen, getrennt von möglicherweise infizierten Wildvögeln gehalten, gefüttert und getränkt werden, um so eine Übertragung des Virus zu verhindern. Dabei ist es verboten, Wasser für das Hausgeflügel aus Depots zu entnehmen, zu denen auch Vögel in freier Widbahn Zugang haben. Vogelschauen, -ausstellungen und –messen müssen von der Generaldirektion des Landwirtschaftsministeriums genehmigt werden.

Bisher sind in der Region Murcia keine Fälle von Vogelgrippe  registriert worden. Strenge Kontrollen sollen eine frühe Erkennung von infizierten Vögeln und entsprechende Maßnahmen ermöglichen. Bisher wurden in Spanien zwei Infektionsherde bei Wildvögeln in Kastilien und León und Katalonien festgestellt sowie zehn Herde in Geflügelhöfen in Gerona und Barcelona. Die Tiere mussten getötet werden. Seit dem 1. April wurde kein neuer Fall registriert.

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