Schwerstes Unwetter seit 1945

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GRA380. LOS ALCAZARES (MURCIA), 19/12/2016.- El presidente de la Comunidad de Murcia, Pedro Antonio Sánchez (i), sobrevuela en helicóptero el municipio murciano de los Alcázares, inundado por las lluvias torrenciales de la comarca del Campo de Cartagena y Mar Menor. EFE/Marcial Guillén ***POOL***

Murcia – sg. Die Region Murcia hat in den vergangenen drei Tagen die schwersten Überschwemmungen seit 70 Jahren erfahren. Am heftigsten traf es das Mar Menor, vor allem Los Alcázares. Zwei Menschen starben in den Fluten. Ein 40-jähriger Marrokaner wurde mitten in der Stadt von der Strömung erfasst und in einen privaten Swimmungpool gezogen, in dem er ums Leben kam. Ein 47-jähriger Mann ertrank in der Garage seines Hauses. Hunderte von Bewohnern mussten gerettet werden, tausende Häuser liefen voll Wasser. Die Schäden am Mar Menor sind beträchtlich.

Um die tausend Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter auch der Katastrophenschutz des spanischen Militärs. In der Notrufzentrale gingen insgesamt 2.700 Meldung aus der ganzen Region ein. Im Durchschnitt regnete es 180 Liter pro Quadratmeter, in der Sierra Espuña gingen sogar 320 Liter pro Quadratmeter nieder, am Flughafen San Javier 228 Liter. 19 Straßen wurden gesperrt, der Betrieb des Flughafen und der Zugverkehr zwischen Murcia und Cartagena wurden eingestellt. Am Montag, 19. Dezember, blieben die Schulen in 29 der insgesamt 45 Gemeinden in Murcia geschlossen.

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