Sprengkörper entschärft

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Spezialisten entschärfen Leuchtraketen und Granatwerfer. Foto: Guardia Civil

San Javier/Cartagena – sg. Die Guardia Civil hat vergangene Woche zwei Leuchtraketen in La Manga in San Javier und einen Granatwerfer in Tallante in Cartagena sicher gestellt und desaktiviert. Anwohner hatten die Sprengkörper gefunden und die Polizei alarmiert. Die Leuchtraketen könnten von Manövern der Marine auf hoher  See stammen und an Land gespült worden sein. Die Beamten wiesen auf die Gefährlichkeit der Feuerwerkskörper hin, da sie auch nach dem Abfeuern noch Reste von Phosphor enthielten, der an Land trocknete, sich selbst entzünden und schwere Verbrennungen verursachen könne. Die Leuchtraketen wurden von Bombenexperten entschärft. Wer derartige Waffen findet, soll sie nicht berühren, nicht bewegen und die Guardia Civil unter der Nummer 062 verständigen. Das gilt auch für den zweiten Fund in Cartagena. Auch der Granatwerfer, der aus dem spanischen Bürgerkrieg (1936-39) stammt, wurde ebenfalls von Spezialisten entschärft.

Kurz darauf wurden die Bombenexperten von Murcia in die Nachbarprovinz Albacete gerufen. Dort hatte ein Anwohner sechs so genannte Hagelraketen entdeckt. Die rund 40 Jahre alten Raketen wurden verwendet, um ein Silberiodid-Aceton-Gemisch in die Wolken einzubringen und Hagelbildung zu verhindern. Auch diese Waffen gelten als gefährlich, da sie jederzeit explodieren können.

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