Toter Wanderer geborgen

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Die Einsatzzentrale am Berg La Hermana in Jumilla. Foto: 112 Region Murcia

Jumilla – sg. Spezialisten der Guardia Civil haben am 8. September die Leiche eines 24-jährigen Wanderers am Berg La Hermana in Jumilla gefunden. Der junge Mann war am Tag zuvor, 7. September, von seiner Familie als vermisst gemeldet worden, nachdem er von einer Tour nicht zurückgekehrt war. Der 24-Jährige stammte aus Barcelona, verbrachte seine Ferien in Albacete und brach an jenem Tag nach Jumilla auf, um eine Wanderung in der Sierra de las Cabras zu unternehmen. Nach Angaben der Notrufzentrale schickte er seiner Mutter morgens um 8.30 Uhr noch ein Foto vom Berg La Hermana, das letzte Lebenszeichen von ihm. Offenbar stürzte er eine senkrechte, 30 Meter tiefe Schlucht hinunter und starb. Guardia Civil, Zivilschutz, Freiwillige und Spürhunde suchten nach dem 24-Jährigen, fanden aber zunächst nur das Auto des Vermissten. Erst aus einem Hubschrauber entdeckten die Einsatzkräfte den Körper in einem sehr schwer zugänglichen Gebiet. Spezialisten bargen die Leiche aus der Luft. Einsatzleiter Alejandro González riet Bergsteigern und Wanderern nicht allein loszugehen, sondern in Begleitung einer oder mehrerer Personen und auffällige Kleidung zu tragen.

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