Vorwurf des Rassismus

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Pedro Gomariz äußerte sich abfällig über Immigranten dunkler Hautfarbe. Foto: Rathaus

Molina de Segura – sg. Der Start für die Patronatsfeier in Molina de Segura ist am 6. September gründlich schiefgegangenen. Mit seiner Festrede hatte der ehemalige Stadtrat für die Sozialisten (PSOE) und Gründer des Bauernverbandes Coag in der Region Murcia, Pedro Gomariz, für einen regelrechten Eklat gesorgt. Rassismus wurde dem 77-Jährigen vorgeworfen. Seine Partei erwägt ein Ausschlussverfahren gegen ihn. Was war passiert?
Gomariz sprach in seiner 45-minütigen Rede hauptsächlich über Immigranten und deren Arbeit auf den Feldern. Die „Schwarzen“ seien besonders gut darin, Papiere zu fälschen, behauptete er. Der Landwirt würde ihnen im Glauben, sie hätten gültige Dokumente, Arbeit geben. Dann würden die Immigranten selbst bei der Gewerbeaufsicht anrufen. Der Landwirt würde zu einer Strafe von 30.000 Euro verdonnert werden, während sie gültige Papiere bekämen. Weiterhin bemerkte Gomariz abfällig, alle Feldarbeiter seien schwarz und würden Malú, Malá, Malú, Malá heißen. Sie bekämen Unterstützung einzig, weil sie Immigranten seien.

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