Zerstörung und Neubeginn

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Wo früher das mittelalterliche Vera stand, ragt heute eine Christ-Statue aus dem Felsen. Fotos: Rathaus Vera

Vera – sg. Der 9. November vor 500 Jahren hat die Stadt Vera grundlegend verändert. Seitdem erinnern sich die Einwohner jedes Jahr an jenen Dienstag im Jahr 1518. Damals überraschte ein schweres Erdbeben die Menschen im Schlaf. Überlebende berichteten von einem lauten Grollen unter der Erde und zwei plötzlichen, heftigen Erschütterungen. Bevor die Bewohner aus den Betten steigen konnten, waren ihre Häuser bereits über ihnen eingestürzt.
150 Menschen kamen ums Leben, sehr viele mehr wurden verletzt. Von der mittelalterlichen Stadt mit ihren 600 Einwohnern auf der Spitze des Berges Cerro del Espíritu Santo war nichts mehr übrig geblieben. Festung, Verteidigungstürme, Schutzmauer und alle 200 Häuser waren in Schutt und Asche gelegt. Einzig eine kleine Kapelle soll stehengeblieben sein.

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