Zu Besuch bei der Guardia Civil

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Die Festkönigin und ihr Gefolge bei der Guardia Civil. Foto: Guardia Civil

Murcia – sg. Im Rahmen des Frühlingsfestes von Murcia haben die Festkönigin und ihr Gefolge der Guardia Civil einen medienwirksamen Besuch abgestattet. Die Agenten führten die jungen Frauen in ihren Trachten durch die verschiedenen Abteilungen, wie die Verkehrspolizei oder die Umweltbrigade Seprona. Zum Abschluss bekamen Königin und Hofdamen eine Show der Hundestaffel der Guardia Civil zu sehen. Die Hunde und ihre Führer zeigten, wie sie im Personenschutz odre bei Rettungsaktionen vorgehen.

Eine Abfuhr bekamen die Damen jedoch vom Bürgermeister von Cartagena José López (Unabhängige Partei, MC). Sein Terminkalender lasse es nicht zu, die Festkönigin zu empfangen, außerdem gebe es wichtigeres zu tun, und er sei kein Murcianer, soll López einem Bericht der Zeitung „La Verdad“ zufolge gesagt haben. López‘ Partei Movimiento Ciudadano Cartagena (MC) setzt sich für eine eigene Provinz Cartagena innerhalb der Region Murcia ein und fordert unter anderem, die Bevölkerung der Region nicht mehr „murcianos“ zu nennen, sondern zum Beispiel „sudestanos“ (Südostler)  oder „levantinos“ (Bewohner der Levante-Küste). Bürgermeister López ist für seinen teils harrschen Worte und seine Anti-Murcia-Haltung bekannt.

Zu einer Zuspitzung kam es aber nicht. Die stellvertretende Bürgermeisterin von cartgaena Ana Belén Castejón (Sozialisten, PSOE) sprang ein, empfing das Gespann um die 21-jährige Festkönigin, die Journalismus studiert, und führte sie durch die Stadt und zeigte ihnen die Regionalversammlung.

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