Zu viel Chlorophyll

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Die Umweltorganisation Anse prangerte bereits 2016 das umgekippte Mar Menor an. Foto: Anse

Cartagena – sg. Das Mar Menor kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Die Lagune könnte sich in Kürze wieder in eine grüne Suppe verwandeln, so wie im katastrophalen Sommer 2016. Die Hiobsbotschaft verkündete der Umwelt- und Chemieingenieur an der Polytechnischen Universität von Cartagena, Javier Gilabert, am Dienstag, 29. Oktober, auf einer Pressekonferenz im Beisein des Landesumweltministers Antonio Luengo (PP).
Der Grund dafür sei die übermäßige Produktion von Chlorophyll, verursacht durch die stetige Einleitung von Nitraten und Phosphaten. Die Salze sickerten unkontrolliert mit dem Grundwasser ein. Der Spiegel steige ständig und drücke die Schadstoffe ins Mar Menor, erklärte Gilabert.

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gefällt und das letzte Gewässer vergiftet ist, werden auch die Spanier merken, dass man Geld nicht essen kann.

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