Strände wieder geöffnet

Raus aus der Coronavirus-Krise: Der ganz große Ansturm bleibt aus

  • vonSandra Gyurasits
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Die Phase 2 der Deeskalation aus der Coronavirus-Krise hat in der Region Murcia gemütlich begonnen. Zwar füllten sich beliebte Strände in Cartagena und Mazarrón. Doch von Massenandrang keine Spur.

  • Am ersten Tag der Phase 2 bildet sich zwar eine Besucherschlange vor der Cala Cortina in Cartagena, doch die restlichen Stränden erleben keinen Ansturm.
  • In Region Murcia rechnen Rathäuser am Wochenende mit einem Andrang.
  • Lorca setzt wegen Coronavirus-Gefahr Drohnen zur Überwachung der Buchten ein.

Murcia -Seit Monatg, 25.Mai, befindet sich die Region Murcia in der Phase 2 des Deeskalationsplanes zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise - mit Ausnahme von Totana. Die Gemeinde bleibt in Phase 1, nachdem sich sechs Erntearbeiter mit Sars-CoV-2 infiziert hatten und sich mehrere Kontaktpersonen in Quarantäne begeben mussten. Phase 2 bedeutet auch die Öffnung der Strände für Badegäste unter Einhaltung des Sicherabstandes.

Die ersten Standbesucher kamen schon am frühen Morgen, vor allem der Stadtstrand von Cartagena Cala Cortina und die Playa Bolnuevo in Puerto de Mazarrón standen hoch im Kurs. Doch der große Ansturm blieb aus. Die Rathäuser erwarten jedoch am kommenden Wochenende einen Andrang.

Nach Coronavirus-Zeiten: Maximal 28 Besucher in Cala Cortina

Die Stadt Cartagena hatte sich auf die Öffnung der Strände am Montag, 25. Mai, gut vorbereitet. Polizisten kontrollierten den Zugang zur Cala Cortina, der nur von einem höher gelegenen Parkplatz aus möglich war. Das Besucherlimit für die beliebte Bucht liegt bei 28 Besuchern. Als die Zahl erreicht war, schlossen die Ordnungshüter die Cala. Weitere Besucher mussten warten. Es bildetet sich laut Zeitungsberichten eine Schlange.

Bei 28 Badegästen wird die Cala Cortina geschlossen.

Mit Megafonen ausgestattet überwachten die Ordnungshüter und Mitglieder des Zivilschutzes den 40 Kilometer langen Küstenstreifen zu Fuß und mit dem Auto. Entspannter war die Lage an den Stränden auf La Manga, die weitläufiger sind und mehr Platz bieten.

Lorca setzt Drohnen ein, um Gruppenbildungen zu vermeiden

Hinweisschilder informieren über die maximale Besucherzahl und über Regeln wie den Mindestabstand. Das Rathaus von Cartagena entwickelt eine Applikation für Smartphone, die in Echtzeit über die Lage an den Stränden berichtet und die User so ihren Strandausflug besser planen können. Die App soll in Kürze zur Verfügung gestellt werden.

Das Rathaus von Lorca kündigte an, seine Strände mit Drohnen bewachen zu lassen, um Gruppenbildungen zu vermeiden. Lorca verfügt über eine Reihe von naturbelassenen zwischen Felswänden versteckten Buchten. Die Drohne habe sich als geeignetes Mittel bewährt, sagte Bürgermeister Diego José Mateos (PSOE) und versicherte, dass die Privatsphäre der Strandbesucher nicht angetastet werde, da die Aufnahmen aus einer großen Höhe gemacht würden. Mateos warnte, dass die Polizei die Buchten sofort sperre, wenn gegen die Sicherheitsregeln verstoßen werde.

Rubriklistenbild: © Felipe G. Pagán/Rathaus Cartagena

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