20 Greenpeace-Aktivisten harken das Wort „Demolición“ (Abriss) in den Sand vor dem Hotel Algarrobico. Foto: Greenpeace

Nun doch illegal

Carboneras - sg. Die unendliche Geschichte des Hotels Algarrobico am gleichnamigen Strand in Carbone...

Carboneras - sg. Die unendliche Geschichte des Hotels Algarrobico am gleichnamigen Strand in Carboneras scheint nun doch ein Ende gefunden zu haben. Nach einem mehr als zehn Jahre dauernden Rechtsstreit hat Spaniens Oberster Gerichtshof in Madrid am 10. Februar ein endgültiges Urteil gefällt. Das Gericht erklärte den Bau des 21-stöckigen weißen Hotelkomplexes mit 411 Zimmern in dem Naturpark Cabo de Gata für illegal. Das Gelände an dem naturbelassenen Strand hätte nicht bebaut werden dürfen, hieß es. Die Richter entschieden zudem, dass die Landesregierung von Andalusien, die Junta de Andalucía, die rechtmäßige Besitzerin des Grundstückes ist, auf dem die umstrittene Anlage hochgezogen wurde. Was der Gerichtshof jedoch nicht klärte, war die Frage, wer die Verantwortung für den Bau des illegalen Hotels trägt. Das Bauunternehmen Azata del Sol forderte eine Entschädigung von 70 Millionen Euro vom Rathaus Carboneras, der Junta und der Zentralregierung.

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