Die Metallglocke rückt näher an das Boot. Foto: Kulturamt

Entscheidung vertagt

Mazarrón – sg. Seit einer gefühlten Ewigkeit diskutieren Archäologen darüber, ob das gesunkene, 2.70...

Mazarrón – sg. Seit einer gefühlten Ewigkeit diskutieren Archäologen darüber, ob das gesunkene, 2.700 Jahre alte Phönizierboot vor der Küste von Mazarrón geborgen werden sollte oder besser auf dem Meeresboden aufgehoben ist. Die Landesregierung von Murcia und das Rathaus von Mazarrón würden das außergewöhnlich gut erhaltene archäologische Juwel am liebsten an Land in einem Museum der Küstenstadt sehen, um Touristen anzulocken. Beinahe sah es auch danach aus. Mehr Gutachten nötig Die Metallglocke, die bereits 1999 zum Schutz für das acht Meter lange Holzboot aufgebaut wurde, droht, auf das Schiff zu stürzen. Das Vorhaben war, das Boot in Teilen zu bergen und zu konservieren. Doch das Kulturministerium in Madrid machte einen Strich durch die Rechnung und befolgte den Rat des Wissenschaftskomitees für Unterwasserkultur: Das Boot bleibt vorerst, wo es ist.

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