Coronavirus Krise: Mann läuft vor Plakat „Adelante. Todos juntos venceremos“.
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Coronavirus-Krise: Leichte Besserung in Murcia.

Aufatmen in der Coronavirus-Krise

Murcia auf dem Weg der leichten Besserung

  • vonSandra Gyurasits
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In die Krankenhäuser der Region Murcia werden weniger Covod-19-Patienten einegwiesen. Doch das ist kein Grund zur Euphorie. Der nächste Ausbruch wird im Winter erwartet.

  • Die Lage in den Krankenhäusern der Region Murcia bessert sich leicht.
  • Die Spannungen in den Familien nehmen mit der Dauer der Ausgangssperre zu.
  • Das Gesundheitsministerium rechnet mit einem zweiten Ausbruch im Winter.

Murcia - Die Zahl der Neueinweisungen von Covid-19-Patienten in die Krankenhäusern der Region Murcia und auch auf den Intensivstationen nimmt ab. Die Lage bessere sich, wenn auch sehr viel langsamer als gewünscht, sagte der Landesgesundheitsminister Manuel Villegas (PP) auf der täglichen Pressekonferenz. Gleichzeitig dämpfte er eine möglicherweise aufkommende Euphorie. Es sei so gut wie sicher, dass es im Winter einen neuen Ausbruch der Pandemie gebe, so Villegas. Die Landesregierung bereite sich mit einem Notfall-Plan auf die Situation vor.

Angesichts der angekündigten Verlängerung der Ausgangssperre bis zum 11. Mai, warnte er vor einer Zunahme der psychischen Belastungen und Problemen innerhalb der Famile und wies auf eine kostenlose Telefonberatung durch Fachkräfte des Gesundheitssystems hin: 900 706 706. Der Dienst steht seit Beginn der Ausgangssperre bereit und erhält durchschnittlich 15 Anrufe am Tag. Die Fälle seien zum Teil dramatisch, sagte Villegas.

Keine unbemerkten Coronavirus-Tote

Villegas sprach sich dagegen aus, massenhaft kostenlose Mundschutze an die Apotheken zu verteilen, so wie es in den autonomen Regionen Valencia und Kantabrien derzeit gehandhabt wird. Risikopatienten über 65 Jahre sollten sowieso nicht das Haus verlassen. Zudem sieht er die Versorgung mit gespendeten Masken in Murcia als ausreichend an.

Er sah es als wenig wahrscheinlich an, dass in der Region Murcia unbemerkt Menschen in ihren Wohnungen an Covid-19 gestorben sein könnten, so wie in der schwer betroffenen Region Madrid. Patienten mit leichten Symptome seien in häuslicher Quaratäne vom Gesundheitsamt versorgt worden.

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