Szene aus "Kein Applaus für Scheiße". Foto: Carm

"Kein Applaus für Scheiße"

Murcia – sg. In dem Zentrum für zeitgenössische Kunst Párraga in Murcia, das dem Landesministerium f...

Murcia – sg. In dem Zentrum für zeitgenössische Kunst Párraga in Murcia, das dem Landesministerium für Kultur untersteht, wird heute, 11. März, ein experimentelles Theaterstück mit dem deutschen Titel „Kein Applaus für Scheiße“ aufgeführt. Protagonisten sind die Performance-Künstler Florentina Holzinger aus Österreich und Vincent Riebeek aus Holland, die weder Regeln noch konventionelle Theaterstandard überschreiten. In der Aufführung geht es um Körperkunst, Tanz, Gesang und Akrobatik. Die Szenen grenzen an dem, was auf der Bühne möglich sei, hieß es in einer Mitteilung des Landesministeriums. So wird ein Geschlechtsakt angedeutet, blaue Flüssigkeit erbrochen und auf blauen Urinpfützen herumgerutscht. Bei der Produktion „Kein Applaus für Scheiße“ handele es sich um eine experimentelle Performance, die normalerweise nicht in konventionellen Theaterprogrammen zu finden sei, sagte Marta López-Briones, die Generaldirektorin für Kultur. Florentina Holzinger und Vincent Riebeek lernten sich während ihres Studiums an der Amsterdamer School for New Dance Development kennen. Kein Applaus für Scheiße (2011) war ihre Studienabschlussarbeit, die ihnen den Ruf als zwei der provokantesten Performance-Künstler in Europa einbrachte. Derzeit sind Holzinger und Riebeek mit ihrem provokanten Stück auf Tournee.  

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